SolarEnergie

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Solarenergie
Gratis Energie von der Sonne!

Ob zur Brauchwassererwärmung, zur Stromerzeugung oder als Bestandteil der Heizungsanlage - die Nutzung von Solarenergie ist im Aufwärtstrend. Mit Sonnenenergie lässt sich weitestgehend umweltneutral Warmwasser bereitstellen und auch heizen. Hauptproblem ist allerdings die zeitliche Verschiebung von solarem Energieangebot und Heizbedarf. Naturgemäß wird dann am wenigsten oder gar keine Heizwärme benötigt, wenn die Sonne besonders ausdauernd und intensiv scheint.

Preiswerte Sonnenenergienutzung

Preiswerte Sonnenenergienutzung beschränkt sich deshalb meist auf die Warmwasserbereitung, denn warmes Wasser wird das ganze Jahr benötigt und immer mehr Menschen entscheiden sich für die umweltschonende Art der Wassererwärmung durch die Installation von Solarkollektoren.

Der Fachmann unterscheidet zwischen Anlagen der:

Solarthermie
Nutzung von Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung. Hier wird die Sonneneinstrahlung durch die Kollektortechnik zur direkten Wärmeerzeugung genutzt. Die Strahlung gelangt durch eine transparente Fläche in den Kollektorkörper und trifft auf den sogenannten Absorber, der sich dabei erwärmt. Der Absorber gibt die Wärme an ein Rohrsystem weiter, in dem eine Wärmeleitflüssigkeit zirkuliert. Diese Flüssigkeit wird durch eine Umwälzpumpe zum Solarspeicher transportiert (Solarkreislauf), der die Energie aufnimmt und mittels Wärmetauscher an das Brauchwasser abgibt. Von dort aus werden dann die Abnehmer gespeist (Brauchwasserkreislauf).

Photovoltaik, d.h.
Stromerzeugung durch Solarzellen. Hier findet die direkte Umwandlung des Sonnenlichts in elektrische Energie mit Hilfe von Solarzellen statt. Solarzellen sind aus einem Halbleiterwerkstoff (z.B. Silizium) bestehende Scheiben. Sie weisen zwei Schichten auf: ein relativ starkes, positiv leitendes Substrat und eine sehr dünne, negativ leitende Schicht. Mehrere Zellen werden zu Modulen zusammengeschaltet (die Spannung einer einzelnen Photovoltaikzelle ist meist zu niedrig). Wegen der Sprödigkeit der Solarzellen haben die Module eine Schutzschicht aus Glas oder Kunststoff.

Bei den Kollektoren unterscheidet man grundsätzlich zwischen:

Flachkollektoren - er besteht aus einem flachen Gehäuse, das den Absorber umschließt. Er verfügt an der Seite, die dem Licht zugewandt ist, über eine Glasabdeckung. Für Ein- und Mehrfamilienhäuser haben sich insbesondere Flachkollektoren auch wegen der relativ günstigen Preise durchgesetzt.

Vakuumkollektoren - hier werden Isoliereigenschaften eines Vakuums ausgenutzt. (Die Luftschicht zwischen Absorber und Glasabdeckung wird abgesaugt, der Wärmeverlust wird unterbunden.) Die Anschaffung solcher Kollektoren ist zwar wesentlich teurer - doch der höhere Wirkungsgrad rechtfertigt den Preis.

Vergleich des solaren Deckungsgrades, d.h. der Prozentsatz des Brauchwassers, der ausschließlich mit Solarenergie erwärmt wird liegt bei einem Flachkollektor um die bei 60%, bei einem Vakuumkollektor bei 80%.

Kollektoren sind auf vielfache Weise montierbar. Bei Überdach-Anbringung wird die Dachfläche selbst nicht verändert. Indachmontage ist bei Neubauten vorteilhaft mit "Montagewannen" durchzuführen. Diese werden bei der Dacheindeckung dicht eingebaut. Die Kollektoren sind dann unabhängig von den weiteren Arbeiten montierbar. Förderprogramme für erneuerbare Energien finden sich in allen Bundesländern. Die Förderhöhe, oft in Form eines Investitions- kostenzuschusses, kann bis zu 70% betragen.

 

Haustechnik Schweitzer GmbH & Co. KG

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